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Von Akrobatik und sonstigen Kompromissen

Beziehungen.. Komische Dinger. Eltern, Geschwister, Kinder... Freundschaften, Bekanntschaften. Liebe. Alles Beziehungen und doch sind sie so unterschiedlich. Es gibt keine Beziehung, die gleich ist. Jede unterscheidet sich von Mensch zu Mensch. Zu manchen Menschen sollte man vielleicht sogar eine Beziehung haben, jedoch verdrängt man sie, will sie nicht. Es gibt die unterschiedlichsten Gründe dafür. Genauso gibt es die verschiedensten Gründe dafür, warum man mit einem Menschen eine Beziehung führt.
Und doch ist immer eines gleich: Erwartung. Man stellt Erwartungen an jeden Menschen, egal an wen. An Fußgänger, dass sie uns nicht anrempeln und uns bestenfalls in Ruhe lassen; an Freunde, dass sie uns verstehen, wie wir uns fühlen und im besten Falle sogar, warum wir so fühlen, uns gegebenenfalls in den Arsch treten; an unsere Familie, dass sie uns nicht im Stich lässt; an unsereN PartnerIn, dass er/sie uns ehrlich gegenüber ist, zu uns steht, auch wenn es mal nicht so leicht ist, unsere Bedürfnisse versteht und akzeptiert. Doch genau letzteres ist das schwierigste. Man hat Bedürfnisse, die vielleicht nicht immer unbedingt auf Gegenliebe stoßen. Und wie gehen wir damit um? Wir machen einen Spagat zwischen Verständnis und Bedürfnis. Und von Zeit zu Zeit geht diese Spanne weiter auseinander und man muss sich für eine Seite entscheiden, oder man fällt ganz runter vom Seil des Lebens. Das Leben zwingt uns zur Akrobatik. Dazu, ein Seiltänzer zu werden. Manche Menschen sind keine Akrobaten, sie machen früh den Schnitt und entscheiden sich. Verlieren entweder sich selbst oder den anderen Menschen. Andere wiederum versuchen einige Zeit diesen Spagat hinzu bekommen. Doch die Beine ausreißen – das geht nun mal nicht.
Vielleicht ist es im besten Falle so, dass man Menschen findet, bei denen die zwei Seile Verständnis und Bedürfnis nicht so weit auseinander gehen, sodass wir über das offene Meer einfach spazieren können. Wäre zumindest zu schön um wahr zu sein.
Ich weiß nicht, ob ich ein guter Akrobat bin und selbst wenn, wie lange ich einer sein werde. Doch selbst wenn ich fallen sollte, weiß ich, dass ich nicht ohne doppelten Boden da oben an der Decke der Welt balanciere. Solange auch ich ein Stück des doppelten Bodens für dich bin...
17.8.10 21:39
 


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